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Tried and trusted game idea: sticky note ABC

Sticky notes are a wonderful tool for all kinds of workshop and training situations.

In my session at the HR management congress, I talked about using sticky notes in the context of team building, enhancing communication and international collaboration.

You can basically play „Scrabble“ with sticky notes – simply write one letter on each note and create new words. A good starting point is to use people’s first names or the names of their country of origin, or words or phrases from the workshop.

What about… Team culture:

Team culture

What comes to mind when you look at these letters? Do you already see new words or phrases? Maybe you see the names of team members? Or something completely different?

You need a certain level of language skill to play this game, but you could also allow words and phrases from other languages, provided that the person who brings the words in explains what they mean.

 

Here are some results:

results of moving sticky notes around results of moving sticky notes around results of moving sticky notes around results of moving sticky notes around

It’s a very simple, quick and effective tool. And funny and creative, too!

 

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Eingeordnet unter culture/Kultur, Weiterbildung

A question of perspective

Last week I wrote about the „international“ part of the HR management congress in Berlin and mentioned my session on enhancing cultural awareness.

Whether you’re working in a diverse or rather uniform team, an important skill from my point of view is the willingness and ability to change perspective from time to time. The world is not just black and white and we should acknowledge that there’s not always a „right“ and a „wrong“ way of doing or looking at things.

In last week’s blog post, I introduced a simple method to make this change of perspective tangible and visible:

A group of people around a table looking at lettes E, M, W and number 3

Different ways of looking at the „same thing“

You don’t need a lot of preparation or tools and this is a great eye-opener and easy to understand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Even when you speak the same language, communication isn’t always straightforward, depending on your own perspective and what you hear and understand.

Here’s a story to illustrate this:

There was a man riding a balloon. And as it happens, the wind takes him to somewhere he doesn’t recognise. He’s never been there before, neither on the ground nor in the air.

 

But he’s lucky. Down below, there’s a shepherd tending to the flock. The shepherd will surely know where he is.

 

So he plucks up his courage and calls down.

 

„Where am I?“

 

It’s a simple, straightforward question.

 

Or is it?

 

The shepherd looks up and answers.

„You are in a balloon!“

 

Well.

 

Yes.

 

 

Of course the shepherd’s answer is „right“ – the man is in a balloon. But that’s obviously not what the man wanted to hear.

Now, it can be hard having a conversation shouting to and fro, but this little story shows that sometimes communication needs more than just a „simple question“. Instead of getting angry at the shepherd (or the colleague who never understands what he needs to do), we can try and find out the other’s perspective and continue communicating and asking questions with an open mind. Most of the time the other person doesn’t want to annoy us when giving an unexpected answer.

Keep exploring and stay curious!

 

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Grundlagen der Bewerbung

Stellen Sie sich vor, Sie müssen umziehen. In ein Land, dessen Sprache und Gepflogenheiten Sie erst kennen lernen. Und dann bekommen Sie nach ein paar Monaten die Aufgabe, einen Job zu finden.

Gar nicht so leicht, wenn man noch mit Vokabeln und Grammatik kämpft und alles so anders ist.

So geht es vielen Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, nach Deutschland kommen und versuchen, hier Fuß zu fassen. Nun schreibe ich ja schon seit ein paar Jahren über das Thema Bewerbung und versuche dabei, möglichst praxisnah zu sein und gleichzeitig mit einigen Mythen und Legenden aufzuräumen, die von vielen als Hindernisse beim Bewerben empfunden werden. Kurz gesagt, ich versuche deutlich zu machen, dass meine Personalerkolleginnen und Kollegen und ich gar nicht so schlimm sind, wie uns oft nachgesagt wird.

Da ich mich auch ehrenamtlich engagiere, u.a. beim Frankfurter Jugendrotkreuz, lag es nahe, dass ich mal nicht nur über das Thema schreibe, sondern darüber rede, und das für Menschen, die Unterstützung beim Bewerben sehr gut brauchen können: jugendliche Flüchtlinge.

So hatte ich gestern das Vergnügen, einem Dutzend junger Menschen mit Deutschkenntnissen zwischen A1 und A2 ein wenig über die Gepflogenheiten des Bewerbens in Deutschland näher zu bringen.

Da ich bereits vorher wusste, auf welchem Niveau sich die Sprachkenntnisse bewegen, habe ich das verwendete Material (Lebenslaufvorlage, Anschreiben und Vokabelliste) so einfach wie möglich gehalten. Es gab einige Teilnehmer, die hervorragend damit klar kamen, und andere brauchten sehr viel Unterstützung. Wenn man bisher seine Jobs dadurch gefunden hatte, dass man einfach im Dorf oder in der Kleinstadt von Werkstatt zu Werkstatt tingelte und anfragte, wo man gebraucht wurde, ist das Konzept eines Lebenslaufs und eines Anschreibens recht fremd. Und dann kommen noch so Kleinigkeiten dazu wie unterschiedliche Kalender. Da steht dann als Schulzeit 1385-1389 bei einem Geburtsjahr von 1999 und es gibt gemeinsame Verwirrung und großes Gelächter, als die Sache aufgeklärt wird.

Zweieinhalb Stunden dauerte der Workshop, und es gab für alle viel zu lernen, auch für mich. Ich bin ja eigentlich keine Freundin von Vorlagen und Textbausteinen, aber für diese Zielgruppe habe ich genau das erstellt, damit wir eine gemeinsame Basis hatten. Auch komplizierte Worte wie Anschreiben und Lebenslauf (ganz zu schweigen von Stellenanzeige und Vorstellungsgespräch) möglichst einfach zu erklären war für mich spannend und, ich gebe es zu, erst einmal gar nicht so leicht. Ich habe also auch von dem Workshop profitiert.

Besonders schön war, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hochmotiviert waren und das Angebot nicht als selbstverständlich ansahen. Und: sie wollen alle wiederkommen und lernen, wie man Stellenanzeigen liest und was man im Vorstellungsgespräch erzählen kann.

Dass sich Workshopteilnehmer am Ende per Handschlag persönlich bedanken und verabschieden hat man auch nicht so oft. In vielerlei Hinsicht also ein bemerkenswerter Tag. Ich habe auch schon Ideen für einen zweiten Termin und werde dann wieder hier im Blog berichten, wie es war.

 

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