Archiv der Kategorie: Meinung

Onboarding hui, offboarding…?

Auch wenn es nicht in allen Unternehmen rund oder organisiert läuft, ist das Thema Onboarding nicht mehr wirklich neu. Die meisten können sich etwas darunter vorstellen.

Was aber passiert, wenn jemand das Unternehmen verlässt? Gibt es dafür einen Prozess, der über ein „ab Tag X bitte den Mailaccount schließen“ hinausläuft?

Das Offboarding wird oft noch stiefmütterlicher behandelt als das Onboarding, getreu dem Motto, wer weg ist, ist weg, und er wird schon einen Grund gehabt haben, dass er gegangen ist.

Leider geht so sehr viel Wissen verloren, das man vielleicht doch ganz gut im Unternehmen hätte brauchen können.

Natürlich wäre es toll, wenn man im Unternehmen ein Wissensmanagement hätte und regelmäßig dafür sorgt, dass Dinge dokumentiert werden, dass neue Mitarbeiter von den erfahrenen Mitarbeitern lernen, dass die „alten Hasen“ ihr Wissen weitergeben und so weiter.

Dass das nicht nebenher eingeführt werden kann, ist klar.

Ich empfehle jedoch als ersten Schritt, mit scheidenden Mitarbeitern mindestens ein Gespräch zu führen und zu schauen, was von ihrer Arbeit dokumentiert werden kann und sollte, und welche zusätzlichen Informationen sie geben können.

Drei Leitfragen finde ich dafür hilfreich. Diese können im Gespräch beantwortet werden, oder auch schriftlich.

  1. „Was sind drei Dinge, die Sie heute wissen/kennen, die Sie gerne gewusst/gekannt hätten, als Sie die Stelle angetreten haben?“
  2. „Was ist die größte Herausforderung, der sich Ihr/e Nachfolger/in oder jemand in Ihrer Position stellen muss? Welchen Rat würden Sie ihm/ihr geben?“
  3. „Was sind die zwei Projekte/Initiativen/Produkte/Wissensbereiche, auf die Sie am meisten stolz sind? Was macht diese (so) erfolgreich?“

Als ich nach mehr als sieben Jahren meinen Arbeitgeber verließ, habe ich neben der allgemeinen Dokumentation meiner täglichen Arbeit auch Antworten zu diesen Fragen gegeben – mir hätte es damals beim Einstieg geholfen, solche Informationen zu haben, und ich hoffe, dass sie meinen Vertretungen bzw. meiner Nachfolgerin oder meinem Nachfolger den Start ein wenig erleichtern.

An meinem neuen Arbeitsplatz geht es nun erst einmal wieder ums Ankommen. Darüber werde ich bei Gelegenheit berichten.

Wie immer freue ich mich über Kommentare, Hinweise und Fragen.

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Auf nach Berlin!

Es ist mal wieder soweit, am 29. und 30. Juni findet in Berlin der Personalmanagementkongress statt. Ich bin wieder dabei und darf, der Tradition folgend, auch zwei Sessions anmoderieren. Darauf freue ich mich schon, und natürlich auch auf den Kongress an sich, der dieses Jahr an einer anderen Location stattfindet.

Am Vortag bin ich bereits in Sachen BPM in Berlin, zur Gesamtvorstandssitzung, Mitgliederversammlung und Kongress-Warm-Up.

Drei Tage mit alten und neuen Bekannten, Impulsen, Geschichten, Gelegenheiten zum Austausch und zum Feiern. Das steht fest im Kalender, das muss einfach sein. Und wenn ich zurück bin, werde ich wie gewohnt meine Eindrücke hier im Blog schildern.

Apropos Blog, lesens- und nachdenkenswertes zum Thema Kongresse finden Sie hier bei Büronymus. Schauen Sie mal rein.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche! Und vielleicht sehen wir uns ja in Berlin.

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Mach doch mal Pause

Hand aufs Herz (oder auf den Bauch), wie halten Sie es mit der Mittagspause, liebe Leserinnen und Leser? Schnell ein Brötchen zwischendurch, oder weg vom Schreibtisch, irgendwo nett essen gehen?

In Zeiten, wo alles immer furchtbar schnell gehen muss, muss für viele auch die Pause schnell gehen. Oder das Pause machen fällt gleich ganz unter den Tisch. „Ich kann ja vielleicht früher gehen.“ (Pustekuchen, das funktioniert nicht. Zumindest bei den meisten Leuten.)

Wenn man sich als HR-ler das Thema Gesundheit mit auf die Fahnen geschrieben hat, gehören Pausen mit dazu. Allerdings scheint es auch bei denen, die es wissen müssten, nicht immer zu klappen. So stellte sich vor zwei Jahren in einer Umfrage im angelsächsischen Raum heraus, dass gut die Hälfte der HR-ler selbst gar keine Mittagspause machen. Auf Englisch hier nachzulesen.

Vor Jahren hatte ich in London eine französische Chefin, die sich furchtbar darüber aufregte, dass unser Arbeitgeber davon ausging, man könne mit einer halben Stunde Mittagspause auskommen. Sie erzählte dann gerne von zuhause, von mindestens zweistündigen Pausen, mit gutem Essen und dem ein oder anderen Gläschen Wein. Dass das nicht nur eine persönliche Anekdote ist, zeigt dieser (recht lange) Blogbeitrag der Wissenschaftsjournalistin Johanna Bayer, die sich des Themas Mittagspause pointiert und kenntnisreich annimmt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine angenehme Pause, die Sie hoffentlich nicht am Arbeitsplatz verbringen, und ein schönes Wochenende!

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Montagsimpuls: Grundlagen schaffen

Hand aufs Herz, wenn Sie Personalerin/Personaler sind: wie gerne beschäftigen Sie sich mit Administration? Machen Sie das überhaupt (noch) selbst, haben Sie das ausgelagert, oder gehört es gar nicht zu Ihren Aufgaben, sondern ein/e Kollegin/Kollege kümmert sich darum?

Im Leipziger HRM-Blog von Peter M. Wald las ich vor einigen Tagen in der wirklich lesenswerten Interviewreihe „5+1“ etwas, das mich nachdenklich machte. Stefan Döring erzählt von seiner Arbeit und davon, dass Personalabteilungen vielfach als nicht wertschöpfend empfunden werden – was kein neuer Vorwurf ist, aber interessant fand ich in diesem Zusammenhang, dass es wohl regelmäßig schon bei den administrativen Grundlagen und der Lohnabrechnung hakt und dass Outsourcing betrieben wird „in der Hoffnung, dass Externe professioneller arbeiten.“

Irgendwie beißt sich die HR-Katze da mal wieder in den Schwanz (und die HR-Managerin in die Tischkante). Personalverwaltung ist irgendwie das ungeliebte Kind in der großen Familie der HR-Aufgaben. Oder vielleicht doch die Schwiegermutter? Jedenfalls werden adminstrative Aufgaben gerne mal ausgelagert und je nach Unternehmen ergibt das auch mehr oder weniger Sinn.

Aber! Ich finde, gute Personalarbeit braucht Grundlagen. Und mit einer ordentlichen Administration und sinnvollen, (schlanken) und immer wieder überarbeiteten Prozessen geht alles andere auch viel leichter. Wenn ich meine Verwaltung und Lohnabrechnung tatsächlich im Griff habe und meine Zeit nicht damit verbringen muss, Adressdaten zu korrigieren, Urlaubsansprüche neu zu berechnen und verärgerte Mitarbeiter zu beruhigen, dann kann ich ganz in Ruhe über weitere HR-Themen nachdenken und noch stärker dafür sorgen, dass meine internen Kunden meine Arbeit positiv wahrnehmen.

Es ist überhaupt nicht schlimm, Administration nicht zu mögen. Trotzdem sollte man das nicht schleifen lassen und hoffen, dass dort gemachte Fehler schon nicht auffallen werden.

Wer mich kennt, weiß, dass ich es liebe, Prozesse anzuschauen, zu verbessern und mit Leben zu füllen, und dass Adminstration und Abrechnung für mich keine roten Tücher sind. Wenn Sie Praxistipps dazu haben möchten, oder einfach nur ein bisserl Ermutigung, kontaktieren Sie mich gerne. Und es wäre doch gar kein so schlechter Start in die neue Arbeitswoche, wenn der Ablagestapel mal verkleinert würde – falls Sie das nicht schon am Freitag erledigt haben, um entspannt ins Wochenende zu gehen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine tolle Woche und freue mich, wenn Sie den Beitrag teilen oder kommentieren.

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Motivationsschreiben, Anschreiben und noch mehr Verwirrung

Vor ein paar Wochen bekam ich eine E-Mail vom (damaligen) Chefredakteur meines Lieblings-HR-Magazins (Human Resources Manager), ob ich nicht ein paar Worte zu Beratung und Beratern schreiben wollte. Dazu konnte ich natürlich nicht nein sagen, und nachlesen kann man das in der aktuellen Ausgabe.

Berater und Beratung im Personalbereich, ein Thema, dem ich zwiespältig gegenüber stehe. Ich war selbst als Beraterin tätig und sitze als Personalerin im Unternehmen nun auch schon seit einigen Jahren auf der „anderen Seite“ des Tisches. Wenn mir ein Berater erst einmal erklärt, was ich als Personalerin alles verkehrt mache und wie altmodisch ich bin, weil ich X oder Y noch nicht nutze, bekommt er/sie von mir keinen Auftrag. Mancher mag mich störrisch nennen, an dieser Stelle bin ich es aber, denn ich habe es selbst so gehandhabt und erwarte es von Beratern einfach, dass sie zuhören und fragen und nicht gleich mit der Lösung ankommen, die ihnen am besten gefällt. Ich möchte und kann in der Personalarbeit nicht immer alles alleine machen, deshalb ist es gut, Spezialisten zu haben, die ich für bestimmte Themen fragen und buchen kann. Es muss aber passen, und das finden wir am ehesten heraus, indem wir miteinander reden und nicht, indem eine Verkaufspräsentation abgespult wird, die nach dem Termin beim nächsten Unternehmen wieder herausgeholt wird und in gleicher Form wiederholt wird, obwohl diese potentielle Kunde sicher wieder andere Fragen und Anforderungen hat.

Passen soll es natürlich auch in der Personalauswahl. Auch dafür gibt es Berater, für beide Seiten, Unternehmen und Bewerber. Für Bewerber ist es nicht leicht, sich aus der Vielzahl der Themen und Ratgeber das auszusuchen, was zur eigenen Biografie und Situation passt. Neulich kam in der von Sabine Kanzler und mir moderierten Xing-Gruppe die Frage auf, was denn ein Motivationsschreiben sei und was man da schreiben solle. Es stellte sich heraus, dass der Dozent eines VHS-Kurses zum Thema Bewerbung der Meinung war, dass in die Bewerbung mehrere „Prosa-Dokumente“ gehörten: ein Anschreiben, in dem ich sage, auf welche Stelle ich mich bewerbe und ab wann ich verfügbar bin, und ein Motivationsschreiben, in dem ich darlege, warum ich die Richtige für den Job bin. Und als Krönung des Ganzen erzählte jemand, dass es im öffentlichen Dienst üblich sei, dass das Bewerbungsformular genau diese beiden Dokumente vorsehe.

Muss so etwas denn sein, liebe Beraterkollegen und liebe Bewerbungsformularersteller? Müssen wir es den Leuten (und uns) so schwer machen? Einerseits wird immer wieder darüber geklagt, man fände kein Personal, und andererseits werden Hürden geschaffen, die aus meiner Sicht unnötig sind.

Machen wir doch einfach mal einen Frühjahrsputz und schauen uns unsere Prozesse einmal an. Sind diese so schlank und logisch, wie sie sein könnten? Welche Kriterien nutzen wir zur Auswahl? Ist es wirklich wichtig, ob jemand ein Anschreiben, ein Motivationsschreiben oder einen Brief verfasst?

Kommunikation an sich ist schon verwirrend genug. Das müssen wir nicht noch verstärken, weder als Berater noch als Personaler. Ich habe da auch so meine „Hausaufgaben“ zu erledigen und freue mich auf Ihr Feedback, als Kommentar hier im Blog oder gerne auch per E-Mail.

 

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Montagsimpuls: Angestelltenblues vs. Freelancerjubel

Alle Montage wieder treffen sie sich, die Ächzer und Stöhner und die Mir-doch-egal-er und die Habt-euch-nicht-so-ler und immer wieder schwingt mit, dass die armen Angestellten den Montagsblues hätten, während die Freelancer und Selbständigen voller Freude und Elan ihr Tagwerk beginnen.

Dass es wohl nicht so schwarz-weiß ist, dürfte den meisten klar sein, aber es wird trotzdem gern genommen, dieses Bild von der Freiheit des Unternehmertums. Auf der anderen Seite ist das Gras sowieso grüner, und überhaupt.

Lesestoff dazu habe ich bei Frau Chefin gefunden und allen ans Herz legen, die (wieder einmal) mit dem Gedanken spielen, aus dem Leben mit festem Arbeitsvertrag auszubrechen und selbständig ihr Glück zu suchen: http://www.frauchefin.de/2016/10/23/warum-freelancing-nicht-freiheit-bedeutet/

Wer an der Idee der Gründung herumdenkt, findet bei Frau Chefin darüber hinaus jede Menge Informationen und ungeschönte Tipps.

Schon etwas länger gibt es den „Selbstlernkurs Magnetprodukt“ für alle, die zum Nachdenken ein paar Impulse haben möchten, aber kein langes Coaching wollen oder brauchen. Aber Achtung, das lohnt sich nur, wenn man richtig damit arbeitet, und das kann anstrengend sein: https://zehnbar.de/mein-angebot/selbstlernkurs-magnetprodukt-kit/

Wer sich in einer Sackgasse wähnt, für den ist ein Jobwechsel oder die Gründung vielleicht das Richtige, vielleicht aber auch nicht. Ein paar Fragen dazu habe ich hier einmal gestellt: https://andreahartenfeller.wordpress.com/2014/06/02/montagsblues/

Viel Spaß beim Grübeln und Anpacken, und einen guten Start in diese Woche, mit oder ohne Verkleidung 🙂

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Quereinsteiger in der Personalabteilung (4)

Lassen Sie mich zunächst eines sagen, was zwar nicht gerne gehört wird, was aber aus meiner Sicht sehr wichtig dafür ist, ob der Quereinstieg im Personalwesen dauerhaft klappt: ohne Fachwissen geht nichts. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass es für eine erfolgreiche Tätigkeit als Personalerin oder Personaler schon reicht, dass Sie gerne und gut kommunizieren, hart arbeiten, keine Angst vor Zahlen haben und lesen und schreiben können.

Sie kommen um ein tragfähiges Fundament aus Fachwissen nicht herum. Wie Sie das erwerben, dafür gibt es unzählige Wege und kein Patentrezept. Aber bleiben Sie neugierig, seien Sie wissbegierig, nutzen Sie jede Gelegenheit, etwas zu lernen und sich weiterzubilden. Es ist für den beruflichen Alltag viel hilfreicher, wenn jemand über Sie sagt, dass Sie etwas können und nicht nur, dass Sie halt „nett“ sind.

Wie war es bei mir? Als es aufs Abitur zuging, war für mich noch nicht allzu viel klar. Musik sollte dabei sein, aber für eine Ausbildung als Konzertpianistin würde es nicht reichen, das wusste ich. Und um meinen Tag nur mit Üben zu verbringen, dazu war ich einerseits zu faul und andererseits zu vielseitig interessiert. Ich machte Theater, sang im Chor, schrieb ab und zu etwas für die Schülerzeitung, engagierte mich in der Gemeinde, machte Sport… Da gab es also vieles, was mir Spaß machte, und ab und zu fand ich auch noch Zeit für die Hausaufgaben. Um mich zu orientieren, machte ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Kindergarten und daraus ergab sich dann mein erstes Studium: Diplom-Musiklehrerin mit dem Schwerpunkt Elementare Musikerziehung, Klavier und Gesang. Irgendwie war mir das aber zu wenig und ich absolvierte ein zweites Studium und machte in England meinen Abschluss als Diplom-Musiktherapeutin. Mein Weg schien soweit klar und stimmig. Aber dann kam es doch anders. Da ich mich in England sehr wohl fühlte, wollte ich dort bleiben und beruflich Fuß fassen. Leider wurden just im Jahr meines Abschlusses jede Menge Stellen in den „Arts Therapies“ gestrichen, zu denen auch Musiktherapie gehört, und ich fand wie viele meiner Kommilitonen keinen Job. Also suchte ich mir andere Möglichkeiten, Geld zu verdienen und nutzte meine Sprachkenntnisse, um über Zeitarbeit als Researcherin in verschiedenen Projekten zu arbeiten. Ich lernte dort eine Menge über das „normale“ Arbeitsleben in einem Büro und kam dank meiner Lernbereitschaft und Auffassungsgabe auch schnell sehr gut zurecht. Doch irgendetwas fehlte mir und so zog ich doch zurück nach Deutschland.

Dort begegnete mir zum ersten Mal die Aussage, ich sei überqualifiziert. Und gleichzeitig merkte ich, dass ich mit dem, was ich konnte und wusste, wohl nicht die optimale Kandidatin für Stellen in der Personalentwicklung war, obwohl ich mich damals dafür hielt. Ich hatte immer noch zu wenig Ahnung davon, was meine Aufgabe in diesem Bereich sein könnte, und worauf es ankam. Aber meine Erfahrung als Researcherin kam mir zugute und ich landete in der Personalberatung. Das war eine harte Schule, aber ich lernte unheimlich viel darüber, wie Unternehmen funktionieren, wie ein „guter“ Kandidat auf eine Vakanz definiert wird, was Stellentitel und Ausschreibungstexte bedeuten und was nicht, und ich profitiere noch heute von dieser Station.

Auch wenn Zeitarbeit nicht flächendeckend einen guten Ruf hat und es in der Branche immer noch schwarze Schafe gibt, die mit dafür sorgen, dass die Schattenseiten nicht verschwinden, so hatte ich dadurch die nächste intensive Lernchance. Ich hatte nämlich nicht nur für meine Kunden das passende Personal zu finden, sondern mich auch um die Administration und die Betreuung „meiner“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kümmern. Zeiterfassung, Personalentwicklung, Vertragsgestaltung, Tarifvertrag, Jahresgespräche, es gab so manches, was ich zu lernen hatte und was mir den Blick öffnete auf das, was Personalarbeit beinhalten und sein könnte.

Mit diesen Erfahrungen und einem weiteren Studienabschluss, den ich mir neben dem Job erarbeitet hatte, landete ich schließlich da, wo ich hinwollte, nämlich in der Personalabteilung eines Unternehmens. Und auch heute, nach mehr als zehn Jahren in Personalberatung und Personalwesen, lerne ich immer wieder dazu.

Egal, wie Ihr persönlicher Weg aussehen wird, hören Sie nicht auf, zu lernen. Seien Sie selbstbewusst und verkaufen Sie sich nicht unter Wert, aber seien Sie gleichzeitig ehrlich und wenn Sie etwas (noch) nicht wissen, ändern Sie das.

Gerne beantworte ich hier im Blog, per E-Mail, bei Xing, LinkedIn oder Twitter Ihre Fragen zum Quereinstieg, denn auch wenn ich in den letzten vier Blogposts schon viel geschrieben habe, gäbe es doch noch viel mehr zu sagen. Aber eins nach dem anderen. 🙂

Und zum guten Schluss noch ein Lesetipp im Blog von Prof. Wald: http://leipzig-hrm-blog.blogspot.de/2017/01/hr-bashing-ist-teil-des-spiels-5-1.html

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Eingeordnet unter Meinung, Personalarbeit