Archiv der Kategorie: Bücherschrank

Lesetipps

Reading recommendation: Managing Humans

The book „Managing Humans“ by Michael Loop is just great for everyone who works with people, or, let’s say, nerds, geeks, engineers, programmers… well, people.

It’s written from an engineer’s perspective and gives you a nice break of other management books which so often are full of buzzwords. This book certainly isn’t.

There are three main parts:

  1. The Management Quiver, for example „How to run a meeting“, „Managementese“ and „Saying No“
  2. The Process is the Product, for example „Taking time to think“, and „When the sky falls“
  3. Versions of You, for example „Bored People Quit“, „Managing Nerds“ and „Free Electrons“.

I’ve enjoyed reading the book and I’ve learned something or found something worth noting in almost every chapter.

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Sommerlesestoff

Ich lese bekanntlich gern und viel. Fachbücher ebenso wie Romane, Krimis, Gedichte und Bilderbücher. Manchmal stolpere ich beim Stöbern im Netz über Lesestoff, der mich interessiert, und vielleicht geht das ja auch manchem Besucher dieses Blogs so, und deshalb ist es heute an der Zeit, einfach mal aufzulisten, was im Moment bei mir auf dem Lesestapel liegt.

  • Viktor Mayer-Schönberger, Kenneth Cukier: Big Data
  • Frank Buckler: Das Ende der Kennzahlenillusion
  • Marlies Blauth: zarte takte tröpfelt die zeit
  • James Krüss: Der wohltemperierte Leierkasten
  • Gemma Merino: Das wasserscheue Krokodil

Die Geschichte vom wasserscheuen Krokodil hat, wenn man ein wenig zwischen den Zeilen liest, tatsächlich einen HR-Bezug. Wenn wir z.B. Personalentwicklung machen oder die passenden Leute für unsere Teams suchen, sollten wir genau hinschauen, ob sich unter unseren „Krokodilen“ nicht doch noch jemand anders verbirgt, der andere Fähigkeiten mitbringt als auf den ersten Blick sichtbar ist.

Haben Sie Buchtipps oder Anregungen? Ich freue mich auf Kommentare.

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Ratgeber

Neulich schrieb ich in der Reihe „Bewerbungstipp“ über Trends und Entwicklungen, und wie man da auf dem Laufenden bleiben kann. (Zum Nachlesen: https://andreahartenfeller.wordpress.com/2015/02/24/bewerbungstipp-30/)

Dabei kamen wir in den Kommentaren auf Bewerbungsratgeber. Derer gibt es viele auf dem Markt, und so mancher hat damit ein ganzes Geschäftsfeld für sich entdeckt und verpackt seine Sicht auf die Dinge immer wieder neu. Je nachdem, wen Sie fragen, bekommen Sie sehr unterschiedliche Einschätzungen darüber, wie hilfreich so ein Ratgeber in der Praxis tatsächlich ist.

Wenn Sie tiefer in die Materie der erfolgreichen Bewerbung einsteigen wollen und dabei keinen Rezepten folgen wollen, sondern sich Ihre persönliche Strategie selbst erarbeiten möchten, lege ich Ihnen zwei Bücher ans Herz, die Ihnen dabei aus meiner Sicht weiterhelfen können.

Das ist einmal „Das IT-Karrierehandbuch“ von Martina Diel. Wenn Sie kein IT-ler sind, ist das vielleicht nicht Ihre erste Wahl, aber aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass Sie auch für andere Bereiche viel für sich herausziehen können. Wenn Sie aber IT-ler sind und nicht nur mit Personalersprech so Ihre Schwierigkeiten hatten, werden Sie in diesem Buch viel Handwerkszeug bekommen und sich hoffentlich mit Bewerbungen und auch dem Berufsalltag wohler fühlen. Mehr zum Buch direkt auf der Seite der Autorin: http://www.ziele-wege-perspektiven.de/it-karrierehandbuch.html

Mein Lieblingsbuch, nicht nur, weil ich darin ein paar Worte sagen durfte, ist trotz des Titels „Die perfekte Bewerbung“ von Sabine Kanzler-Magrit. Es ist ein Buch, mit dem Sie richtig arbeiten können, wenn Sie das wollen. Wenn Sie „nur“ Ihre Unterlagen aufhübschen wollen, sind Sie möglicherweise irritiert, weil es keine Mustervorlagen für den Lebenslauf gibt, aber lassen Sie sich auf diese Irritation ein, wenn Sie auch mittelfristig mit Ihren Bewerbungen erfolgreich sein wollen. Mehr zum Buch auf der Seite der Autorin: http://kanzler-coaching.de/die-perfekte-bewerbung/

Viel Spaß beim Lesen!

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Personaler-ABC (9): Inspiration

I wie Inspiration

Es gibt Momente, da will ich einfach mal etwas anderes machen, etwas anderes lesen, hören, sehen: die inneren Fenster öffnen und frischen Wind hereinlassen.
Das kann ein einfacher Spaziergang sein, das Ausprobieren eines neuen Kochrezepts, Lesen von „themenfremden“ Blogs (z.B. http://blog.diegebrauchsgrafiker.net/), eine Reise in den kreativen Gedankendschungel (z.B. mit dem Buch „Der Imperator im Damensattel“ vom leider viel zu früh verstorbenen Volker Remy), Schwelgen in guter Musik…

Was inspiriert Sie? Ich freue mich über Kommentare und Ideen.

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Personaler-ABC (6): Fachliteratur

F wie Fachliteratur

Dass ich eine Leseratte bin, wissen regelmäßige Besucher meines Blogs. Dem Blog-Theme mit den Buchrücken sieht man es auch ein bisserl an. Ich habe zuhause immer zu viele und zu wenige Bücher. Mit ebooks kann ich mich noch nicht so recht anfreunden, aber wer weiß, ob ich es nicht doch irgendwann einmal ausprobiere.

Wenn ich Bücher zu Personalthemen lese und empfehlenswert finde, schreibe ich darüber hier im Blog. Aber auch Bücher zu anderen Themen halte ich für sinnvoll, um als Personaler nicht nur im eigenen Saft zu schmoren, sondern Impulse auch aus anderen Bereichen zu bekommen. Im Moment lese ich z.B. „Team Geek. A Software Developer’s Guide to Working Well with Others“ (laut Vorwort eindeutig nicht für HR-ler und Psychologen geschrieben), „The Innovation Expedition: A Visual Toolkit to Start Innovation“ und „Der Kaufmann und der Papagei“.

Wer weiß, vielleicht findet die ein oder andere Idee, die mir beim Lesen so kommt, eines Tages auch im Blog wieder.

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„Reinventing Organizations“ – meine Buchempfehlung des Monats

Ein Buch, was mich in den letzten Wochen nachhaltig beeindruckt hat, ist „Reinventing Organizations“ von Frederic Laloux.

Es geht dabei weniger um noch mehr Management-Theorien und darum, wie man noch effizienter wird durch Einführung von weiteren Prozessen und Kontrollmechanismen, sondern um eine Form von (Unternehmens-)Organisation, die auf Vertrauen basiert und darauf, dass Menschen von sich aus motiviert sind, gute Arbeit zu leisten, sofern sie wissen, wofür es gut ist. Das klingt möglicherweise esoterisch, wird aber durch handfeste Beispiele sowohl von Non-Profit-Organisationen als auch von „ganz normalen“ (und Gewinn erwirtschaftenden) Unternehmen illustriert.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass viele der im Buch vorgestellten Ideen tatsächlich funktionieren, dass es aber für die Umsetzung mitunter einen sehr langen Atem braucht und man nicht vor Rückschlägen gefeit ist.

Im Augenblick gibt es das Buch nur in englischer Sprache, es wird jedoch schon an Übersetzungen gearbeitet: http://www.reinventingorganizations.com/blog

Wer sich für die Weiterentwicklung von traditionellen Organisationsformen interessiert oder einfach mal von etwas anderem lesen möchte als von zahlengetriebenen „Schneller-Höher-Weiter“, dem kann ich das Buch empfehlen. Ich fand es ausgesprochen inspirierend und spannend.

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Aus meinem Bücherschrank: „Jour fixe um 11“

Im Blog von Sandra Dirks bin ich auf das Buch „Jour fixe um 11“ von Gerd Kalmbach gestoßen. Die Rezension ist schon etwas älter (http://www.apprenti.de/blog/2009/06/01/rezension-gerd-kalmbach-jour-fixe-um-11/), aber wie das halt so ist, wenn man mal ins Stöbern gerät, da guckt man nicht aufs Datum. Das Fazit von Sandra Dirks ist eher durchwachsen, aber da mich das Thema an sich interessiert und ich nicht zuletzt vom Lesen ihres Blogs und des Humorkochbuchs weiß, dass ich nicht immer einer Meinung mit ihr bin, wollte ich mir mein eigenes Bild des Buches machen und habe es einfach mal gekauft.

Gelesen hatte ich es relativ schnell, was u.a. daran liegt, dass ich die Sprache durchweg als recht einfach empfand und auch den in den ersten Kapiteln beschriebenen theoretischen Hintergrund aus meinem Studium bereits kannte. Für jemanden, der sich mit dem großen Thema Erwachsenenbildung und da vor allem mit Ermöglichungsdidaktik, Konstruktivismus, Autopoiese und Lernbegleitung noch nicht intensiv befasst hat, sind die beschriebenen Theorien möglicherweise zu viel. Vor allem, da einiges nur angerissen wird und ohne Basiswissen wohl eher esoterisch denn greif- oder nutzbar anmutet. Dazu passt der Stoßseufzer einer Kommilitonin aus dem Masterstudium Erwachsenenbildung in Kaiserslautern: „Lernende abholen? Was soll das denn? Ich bin doch kein Bus!“

Nun soll das Buch aber kein Fachbuch sein, sondern ein Fachroman, und so versucht ein Team aus Personalern bzw. Personalentwicklern und Ausbildungsverantwortlichen, im Unternehmen eine „neue Lernkultur“ auf den Weg zu bringen und die kleine Geschichte vom „Jour fixe um 11“ beschreibt ihre Wege und Irrwege dorthin. Natürlich darf der böse, vom Vorstand eingesetzte, Budgetkürzer nicht fehlen, aber auch der bekommt in dieser Friede-Freude-Eierkuchen-Atmosphäre am Ende eine positive Rolle. Durchweg arbeiten alle im Team konstruktiv zusammen und  nutzen sogar ihre Freizeit, um an ihrem Projekt weiterzuarbeiten. Das gibt der Geschichte einen leicht unwirklichen Touch. Aber das ist wohl die „Fachseite“ des Romans, dass die Figuren im Grunde nur das Gerüst für viel Theorie zum Thema bilden.

Das Buch liefert dem erfahrenen Praktiker vermutlich nicht allzu viel Neues, für den Einsteiger hingegen ist die Romanform meiner Meinung nach auch nicht unbedingt geeignet, um sich dem Thema zu nähern. Bei dem reichen Erfahrungsschatz, den der Autor mitzubringen scheint, wäre sicher genug Material für ein klares Sachbuch oder eine Methodensammlung zusammengekommen. Ich hätte davon wohl mehr gehabt.

Mein Fazit fällt zwar insgesamt auch recht mittelmäßig aus, aber was ich auf jeden Fall vom Buch hatte, waren viele kleine Erinnerungen an mein Masterstudium und ein paar Anstöße für meine Ausbildertätigkeit.

 

 

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