Freitagsgedanke: Mist bauen

„Ich habe Mist gebaut.“

Woran denken Sie, wenn Sie diesen Satz lesen? Ich vermute, ohne Sie näher zu kennen, dass es Ihnen bei dieser Aussage zunächst zu geht wie mir. Da hat jemand einen Fehler gemacht, etwas ist schiefgegangen, und das Resultat war – Mist.

Vor ein paar Tagen war ich auf einer Abendveranstaltung zum Thema „Früchte des Lebens“. In Gruppen wurden Gedanken zu verschiedenen Phasen gesammelt, zum Säen, Pflegen, Ernten. Und da kam der Mist auch vor. Und weil der Mist da nicht als Fehler vorkam, sondern als etwas Positives, und weil mir das so gut gefallen hat, wollte ich diesen Gedanken heute mit Ihnen teilen:

„Mist bauen ist nicht schlimm. Mist kann der Dünger sein, aus dem wieder etwas Neues, Gutes wachsen kann.“

Auf der Suche nach Redensarten mit dem Wort Mist stößt man auch auf „das ist auf seinem Mist gewachsen“, im Sinne von „das hat er sich ausgedacht“. Und auch diesen Satz kann man positiv interpretieren, wenn man möchte.

Natürlich, Mist im landwirtschaftlichen Sinne müffelt ein wenig. Manchmal stinkt er sogar richtig. Aber er hat seine Berechtigung. Und angeblich sind die leckersten Erdbeeren und die schönsten Rosen ja die, die regelmäßig bestimmte Mistsorten als Dünger bekommen haben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen mistfreien Tag, und wenn er sich doch zu Ihnen gesellt, der Mist, dann schauen Sie, was Sie damit düngen könnten, und machen das Beste draus.

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