Personalerdenke, Generation Y und „Wer hat’s erfunden?“

„Was denken Personaler?“
Diese Frage findet sich in der aktuellen Liste der Suchbegriffe, mit denen mein Blog gefunden wurde.
Wenn ich das immer so genau wüsste, was meine Kolleginnen und Kollegen denken. Für die Personalerallgemeinheit kann ich also nicht sprechen. Aber ich hoffe, dass der/die Suchende trotzdem irgendwie weitergekommen ist beim Lesen des Blogs.

Dennoch, es ist eine interessante Frage. Was denkt so ein Personaler den ganzen Tag, und vor allem, sind Personaler die großen Schubladenspezialisten und diejenigen, die neue Schlagworte erfinden?
Bei Xing stieß ich auf einen Thread mit der Überschrift: „Die Generation Y ist eine Erfindung der Personaler“. Verlinkt wurde zum Blog von Jannis Tsalikis und Ralf Junge (http://mfda-blog.de/post/86922172326/die-generation-y-ist-eine-erfindung-der-personaler-hr), und auch einen weiteren in der Diskussion genannten Blogbeitrag möchte ich zum Lesen empfehlen: http://hr-blog.begis.de/?p=530

Ich gestehe, ich habe keine Ahnung, wann und von wem der Begriff der Generation Y geprägt wurde, und ob Personaler mehr oder auch weniger damit zu tun haben, dass er wie die berühmt-berüchtigte Sau durch irgendwelche Dörfer getrieben wird. Mein Eindruck aus Gesprächen mit HR-Kolleginnen und Kollegen ist allerdings, dass vielen diese Buchstabensortierung der Generationen eher auf die Nerven geht als dass sie diese Einteilung als hilfreich oder gar nützlich empfinden würden, und mir selbst geht es da nicht anders.
Ja, es ist richtig, dass sich die Arbeitswelt wandelt, dass sich die Art und Weise, wie man nach Stellen sucht, wandelt, und dass althergebrachte Methoden der Personalgewinnung nicht mehr so gut funktionieren und dass HR darüber nicht jammern, sondern aktiv werden und gegensteuern sollte.
Aber: ich persönlich glaube nicht, dass diese Entwicklung einzig und allein mit Vertretern einer bestimmten Alterskohorte zu tun hat. Wenn ich mir anschaue, was (angeblich) von Vertretern der Gen Y fürs Arbeitsleben haben möchten, so finde ich mich in manchen Punkten selbst wieder. Und ich bin ganz sicher nicht mehr jung genug, um zu den Ypsilonern zu zählen. 😉

Um frischen Wind in eingefahrene Strukturen und Vorgehensweisen im Recruiting zu bringen, brauchen wir den Blick in all unsere Schubladen. Und am besten ziehen wir sie mal aus dem Schrank oder der Kommode heraus, kippen die Inhalte aus und sortieren neu. Was mir beim Sortieren auf- oder einfällt, darüber werde ich hier schreiben.

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Eingeordnet unter Bewerbung, Klartext, recruiting

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