Bewerbungstipp (15): Länge des Lebenslaufs

In der Kürze liegt die Würze, so sagt man.
Das gilt beim Bewerben z.B. beim Anschreiben. Eine Seite sollte dieses maximal umfassen.
Ein wenig anders ist es beim Lebenslauf. Der kann, der darf natürlich auch länger sein. Spätestens, wenn Sie mehrere Jahre Berufserfahrung haben und mehr als einen Job nach dem Ende der Ausbildung, kommen Sie mit einer Seite nicht mehr hin.
Das ist auch gar nicht tragisch.
Dennoch sollte der Lebenslauf nicht unnötig aufgebläht sein. Je nach Position, auf die man sich bewirbt, kann man im Lebenslauf unterschiedliche Schwerpunkte setzen, und manche Stationen kürzer beschreiben als andere.
Wer viel Projekterfahrung hat oder auf besondere Kenntnisse, z.B. Programmiersprachen o.ä. hinweisen möchte, kann überlegen, ob nicht ein Kompetenzprofil oder eine Projektübersicht als zusätzliches Dokument für die Bewerbung sinnvoll wäre, anstatt alle Informationen in den Lebenslauf zu schreiben.

Mein Tipp diese Woche: einfach mal ausprobieren, und mit der Darstellung des eigenen Werdegangs ein wenig spielen. Dabei natürlich darauf achten, dass Wichtiges nicht unter den Tisch fällt, und dass Sie sich selbst noch darin wiederfinden. Denn verstecken sollen Sie sich nicht. Und wenn am Ende drei Seiten herauskommen, weil Sie schon viel gemacht haben und alle Stationen gleich wichtig sind für die neue Position, dann ist das einfach so. Berufseinsteigern möchte ich aber gerne ans Herz legen, es mit der Ausführlichkeit nicht zu übertreiben. Es muss nicht jeder Ferienjob einzeln aufgezählt werden.

Apropos Ferien, wer bereits im Urlaub ist oder noch fährt: gute Erholung!

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Eingeordnet unter Bewerbung, Bewerbungstipp, Meinung, recruiting

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